In meiner Wohnung riecht es nach Gas. Festgestellt habe ich das gestern zum ersten Mal. Nicht so stark, als dass es mich davon abgehalten hätte, den Herd zu benutzen. Irgendwann hab ichs auch vergessen. Als ich heut nach Hause gekommen bin, hab ichs wieder gemerkt. Mein Besuch hat bestätigt, es riecht. Also ruf ich den zuständigen Serviceonkel meiner Wohnungsbaugesellschaft an, Herrn S. Der hat gleich Feierabend, das merkt ich da dran, dass er mir heftig einreden will, dass er dafür nicht zuständig sein, sondern die GASAG. Erfahren im Umgang mit solchen Menschen ringe ich ihm die Zusage ab, dass er den Hauswart, Herrn W. mal vorbeischickt. Der kommt auch wenig später und ist mindestens genauso ungehalten wie Herr S., er hatte wohl auch schon Feierabend. Dit is kee Jas, sagt er, dit is von die Farbe eene tiefa. Die Wohnung wurde grad neu gestrichen. Herr W. ist starker Raucher, mein Vertrauen in sein olfaktorisches Beurteilungsvermögen ist nicht gerade groß. Aber mich auch noch vor den Herren vom GASAG-Notdienst als Memme zu blamieren hab ich auch nicht.
Über Gasexplosionen wird ja immer recht umfangreich berichtet. Ihr wisst also wenn ich recht hatte.
Mittwoch, 21. September 2005
Dienstag, 13. September 2005
Die gelbe Gefahr
Heute wirkt die Partei Ralf Dahrendorfs, Thomas Dehlers und Karl-Hermann Flachs wie eine Prostituierte, die nach Mitternacht noch einen Freier braucht, um die Zimmermiete zu zahlen und über eine unendliche Reihe von Demütigungen und Selbstkasteiungen mit verkrampften Backenknochen ihr zahnloses Westerwellegrinsen grinst. Aber die FDP ist heute so frei, dass sie nicht mehr weiß, wozu sie da ist.
Ein schöner und ich befürchte sehr wahrer Artikel über die FDP findet sich bei telepolis, dem Magazin für Netzkultur, *klick*
Ein schöner und ich befürchte sehr wahrer Artikel über die FDP findet sich bei telepolis, dem Magazin für Netzkultur, *klick*
Sonntag, 11. September 2005
Die Schlacht
Seit einigen Jahren gibt es ein Ereignis in Berlin, das wohl in keinen Touristenführer steht und was man wohl auch niemandem so recht erklären kann. Es handelt sich um die Schlacht zwischen den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain (dass die seit der Bezirksgebietsreform vor ein paar Jahren verwaltungtechnisch zusammengehören, interessiert niemand) die auf der Oberbaumbrücke, der einzigen Verbindung zwischen den Bezirken, ausgetragen wird. Um es vorwegzunehmen, traditionellerweise gewinnt immer Friedrichshain, weswegen die Siegesfeier auch schon am Abend zuvor stattfindet.
Unter Aufsicht der Polizei versammeln sich auf jeder Seite mehrere hundert Menschen in wilden Verkleidungen um sich erstmal längere Zeit mit altem Obst, Gemüse und Fischen zu bewerfen. Irgendwann dann drängt der Friedrichshainer Mob den Kreuzberger Pöbel mit Hilfe der Schlachtrufe NIE WIEDER KREUZBERG und OST OST OSTBERLIN zurück bis zur Schlesischen Str. wo das ganze ein jähes Ende an einer Barriere aus Wannen findet.
Unter Aufsicht der Polizei versammeln sich auf jeder Seite mehrere hundert Menschen in wilden Verkleidungen um sich erstmal längere Zeit mit altem Obst, Gemüse und Fischen zu bewerfen. Irgendwann dann drängt der Friedrichshainer Mob den Kreuzberger Pöbel mit Hilfe der Schlachtrufe NIE WIEDER KREUZBERG und OST OST OSTBERLIN zurück bis zur Schlesischen Str. wo das ganze ein jähes Ende an einer Barriere aus Wannen findet.
Wo ist dein Schild?
Ich war heute auf dem Trödelmarkt. Nee, nicht so rumlaufen, gucken, anfassen, nix kaufen sondern auf der anderen Seite, beim verkaufen. Nach ein bisschen Zögern habe ich meinen Vater begleitet, der sonst alleine dort hätte stehen müssen.
Flohmarkt ist ja vor allem eines: Typenrally. So viele seltsame, skurile und bemerkenswerte Menschen sieht man nicht oft auf einem Haufen. Morgens als erstes kommen die alten Männer, die Sammler, von Tintenfässchen über Militaria bis zu Rasiermessern wird nach allem Ausschau gehalten, immer mit so einer bestimmten Attitüde, die einem wohl vermitteln soll, dass man eigentlich dankbar zu sein hat dass er den Kram nun mitnimmt, wo es doch eigentlich gar nichts wert ist. Zwischendurch kommen immer wieder die Quatscher, Leute die scheinbar nur kommen um bei der ersten besten Gelegenheit ihre komplette Lebensgeschichte auszubreiten. Die aber leider meistens nicht so interessant ist um damit die Belästigung zu entschuldigen.
Zur Kaffeezeit schliesslich kommen die Frauen mittleren Alters, die Gläschen, Tässchen, Döschen sammeln. Bezahlen tun sie mit einer Drehung, zum Gatten hin nämlich, der hinter ihnen steht und umgehend die Brieftasche zückt.
Zwischendurch steht eine Frau bei uns am Stand, guckt und guckt und zeigt auf etwas und fragt ob das zu verkaufen ist. Nein, wir mieten hier einen Stand um unseren Hausstand auszustellen und eigentlich kostet es auch Eintritt. Hier ist dein Schild.
Flohmarkt ist ja vor allem eines: Typenrally. So viele seltsame, skurile und bemerkenswerte Menschen sieht man nicht oft auf einem Haufen. Morgens als erstes kommen die alten Männer, die Sammler, von Tintenfässchen über Militaria bis zu Rasiermessern wird nach allem Ausschau gehalten, immer mit so einer bestimmten Attitüde, die einem wohl vermitteln soll, dass man eigentlich dankbar zu sein hat dass er den Kram nun mitnimmt, wo es doch eigentlich gar nichts wert ist. Zwischendurch kommen immer wieder die Quatscher, Leute die scheinbar nur kommen um bei der ersten besten Gelegenheit ihre komplette Lebensgeschichte auszubreiten. Die aber leider meistens nicht so interessant ist um damit die Belästigung zu entschuldigen.
Zur Kaffeezeit schliesslich kommen die Frauen mittleren Alters, die Gläschen, Tässchen, Döschen sammeln. Bezahlen tun sie mit einer Drehung, zum Gatten hin nämlich, der hinter ihnen steht und umgehend die Brieftasche zückt.
Zwischendurch steht eine Frau bei uns am Stand, guckt und guckt und zeigt auf etwas und fragt ob das zu verkaufen ist. Nein, wir mieten hier einen Stand um unseren Hausstand auszustellen und eigentlich kostet es auch Eintritt. Hier ist dein Schild.
Samstag, 10. September 2005
Doch so schnell
Konfetti!
Bald bald ists soweit, mein Blog wird zum eintausendsten Mal aufgerufen werden. Auch wenn ich die Hälfte der Besuche wahrscheinlich selbst verursacht habe, ist es trotzdem eine nette Zahl. Dem Jubiläumsbesucher winkt, sofern die Identifizierung möglich ist, namentliche Erwähnung und ein Eis.
Abt. Kunst und Freundlichkeit
Beobachtung II: Integration
Freitag Mittag, Görlitzer Park, die Sonne brennt, auf einem Fahrrad sitzt eine ältere türkische Frau in Mantel und Kopftuch und strampelt wie wild vor sich hin. Sie schwankt ziemlich stark, wird gestützt von zwei jüngeren Frauen die neben ihr her rennen, wild gestikulierend auf sie einredend. Vielleicht fängt sie ja auch noch mit dem Deutschlernen an, wenn’s mit dem Radfahren alleine klappt.
Beobachtung I: Rebellion
Zwei junge Menschen, ein mehr oder minder putziges Teeniepärchen mit H&M-Punk-Attitüde, stellen ihren rebellischen Geist unter Beweis in dem sie sich zum Döneressen mitten auf den Bürgersteig setzen, vors Sportlerheim, die Kneipe für alle die vom Leben wirklich nichts mehr erwarten.
Mittwoch, 31. August 2005
Stihillllle Nacht!
Montag, 29. August 2005
Säcke!
Ich sitze auf dem Rad, fahre die Oranienstraße entlang, das Telefon klingelt, ich gehe natürlich ran, lenken, Verkehr gucken, Telefon ans Ohr halten, alles kein Problem. Keine Rufnummer wird angezeigt, ich melde mich ordentlich, wie ich es gelernt habe, ja Hallo sagt eine freundliche Frauenstimme, haben sie mit dieser Rufnummer beim iPod-SMS-Gewinnspiel der Berliner Bank mitgemacht? Ja antworte ich und mir stockt der Atem, ich muss anhalten, ich kann nur denken GEWONNEN, das großartigste Stück Lifestyletechnologie wird mir gehören, bald bald, werde auch ich mit lässigen weißen Kopfhörern durch die Stadt cruisen, Feist hören oder Jack Johnson...ja, ich wollte dann nur schon mal ihre Adresse aufnehmen, werde ich jäh zurückgeholt auf die staubige Oranienstr., falls sie dann gewinnen sollten.
Dreckige Adressenschnorrer, denke ich und lege auf.
Dreckige Adressenschnorrer, denke ich und lege auf.
Sonntag, 28. August 2005
Abt. Jonas rockt.
Technische Spielereien begeistern mich ja immer schnell, eine jüngst entdeckte ist der Audioscrobbler, zu finden unter www.last.fm, eine Plattform auf der man Musik entdecken kann und empfohlen bekommt, quasi von Leuten, die auch die Musik hören, die man selber hört. Und wissen tut das die Plattform über ein Plugin in der Musikabspielesoftware auf dem Computer, in meinem Fall also das großartige iTunes. Das Plugin übermittelt alles was man hört an ein Profil, was öffentlich abzurufen ist: *klickmich*
Samstag, 27. August 2005
Ist ja schliesslich teuer genug hier!
Auch auf die Gefahr hin, dass dies hier ein Blog über Geschichten aus der Warenwelt wird - heute im Megapupsimarkt ist mir wieder ein mal eine sehr lustige Verhaltensweise meiner Mitmenschen aufgefallen.
Freitag und Samstags gibt es ja immer Verköstigungen, da stehen dann adrett gekleidete junge bis mitteljunge Damen (gern auch mal etwas exotischer, eine Asiatin oder eine Dunkelhäutige, wenn z.B. Tschakalaka, die Grillsauce mit dem Geschmack Afrikas unters Volk gebracht werden soll) und bieten lecker Jogurt der im Dunklen leuchtet, Kaffee mit Bananengeschmack oder Käse hergestellt ohne Milch an, in homöopathischen Dosen, der Verbraucher soll ja schliesslich kaufen wenn er mehr will.
Will der Verbraucher aber nicht. Also kaufen. Und deswegen entwickelt er diverse Taktiken um an mehr als einen kleinen Becher mit Leuchtejogurt oder, wie neulich gesehen, einen Schnitz gebratenen Fleisches von George Foremans „Fat Reducing Grilling Machine“ zu kommen.
Die simpelste ist das mehrfache Vorbeigehen. Mit oder ohne Wagen immer wieder ganz unauffällig am Stand vorbei und zugreifen, am besten wenn noch andere Leute am Stand stehen (siehe Taktik 3), das lenkt ab.
Die zweite Taktik ist die aufgemotzte Version eins: man geht im Wechsel mit dem Ehe-/ oder sonstigen Lebenspartner am Stand vorbei, greift natürlich doppelt zu, verbunden mit einem verschämten Schulterzucken und Verweis auf die Begleitung.
Die dritte Version ist die raffinierteste und gleichzeitig die am meisten erfolgsversprechende in Bezug auf eine vollständige Mahlzeit – der oder die Promotionsmitarbeiter wird in ein Gespräch verwickelt, zunächst über das Produkt, dann über alltägliche Belanglosigkeiten und nebenbei wird immer wieder zugegriffen.
Ich persönlich greife ja nur bei den Käsehappen ohne Bewachung zu oder eben dann, wenn der Stand von Quatschern belagert wird, dann ist die Chance recht groß, dass man unbehelligt an einen Bissen kommt:-)
Freitag und Samstags gibt es ja immer Verköstigungen, da stehen dann adrett gekleidete junge bis mitteljunge Damen (gern auch mal etwas exotischer, eine Asiatin oder eine Dunkelhäutige, wenn z.B. Tschakalaka, die Grillsauce mit dem Geschmack Afrikas unters Volk gebracht werden soll) und bieten lecker Jogurt der im Dunklen leuchtet, Kaffee mit Bananengeschmack oder Käse hergestellt ohne Milch an, in homöopathischen Dosen, der Verbraucher soll ja schliesslich kaufen wenn er mehr will.
Will der Verbraucher aber nicht. Also kaufen. Und deswegen entwickelt er diverse Taktiken um an mehr als einen kleinen Becher mit Leuchtejogurt oder, wie neulich gesehen, einen Schnitz gebratenen Fleisches von George Foremans „Fat Reducing Grilling Machine“ zu kommen.
Die simpelste ist das mehrfache Vorbeigehen. Mit oder ohne Wagen immer wieder ganz unauffällig am Stand vorbei und zugreifen, am besten wenn noch andere Leute am Stand stehen (siehe Taktik 3), das lenkt ab.
Die zweite Taktik ist die aufgemotzte Version eins: man geht im Wechsel mit dem Ehe-/ oder sonstigen Lebenspartner am Stand vorbei, greift natürlich doppelt zu, verbunden mit einem verschämten Schulterzucken und Verweis auf die Begleitung.
Die dritte Version ist die raffinierteste und gleichzeitig die am meisten erfolgsversprechende in Bezug auf eine vollständige Mahlzeit – der oder die Promotionsmitarbeiter wird in ein Gespräch verwickelt, zunächst über das Produkt, dann über alltägliche Belanglosigkeiten und nebenbei wird immer wieder zugegriffen.
Ich persönlich greife ja nur bei den Käsehappen ohne Bewachung zu oder eben dann, wenn der Stand von Quatschern belagert wird, dann ist die Chance recht groß, dass man unbehelligt an einen Bissen kommt:-)
Montag, 22. August 2005
Abt. Wischi waschi
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: k*****@gmail.com [mailto:k*****@gmail.com]
Gesendet: Montag, 22. August 2005 00:18
An: o*****@media-saturn.com
Betreff: Markt
Sehr geehrte Frau O.,
am vergangenen Freitag Nachmittag hatte ich das zweifelhafte Vergnügen Ihren Markt zu besuchen um meiner Begleitung beim Druckerkauf behilflich zu sein.
Um ehrlich zu sein, wäre ich allein gewesen, hätte ich auf dem Absatz wieder kehrt gemacht.
Kann ich es aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch nachvollziehen, dass Sie alle Kunden für potentielle Ladendiebe halten, anders kann ich mir den unbedingten Zwang zur Abgabe von Rucksäcken, Handtaschen etc. nicht erklären, so fand ich die Art und Weise wie der Befehl (nein, es war keine Bitte) von einem sehr kräftigen, sehr kahlköpfigen und sehr unfreundlichen
Herrn vorgetragen wurde, mehr als befremdlich. Ich hatte eher das Gefühl mit den falschen Klamotten an einer Disco abgewiesen zu werden, denn als Kunde einen Elektronikmarkt zu betreten.
Dass das bei uns keine Ausnahme war, konnte ich beobachten als wir längere Zeit an der Kasse anstanden. Ob Männer oder Frauen, Junge oder Alte, bei Ihnen wird anscheinend jeder schlecht behandelt.
Über eine kurze Stellungnahme freue ich mich,
mit freundlichen Grüssen,
J. K.
Diese Mail wurde ueber Kontakt auf www.mediamarkt.de am 22.08.2005 um 00:17
erstellt und versendet
Sehr geehrter Herr K.,
es tut mir außerordentlich leid, daß Sie bei uns im Hause eine negative Erfahrung erleben mußten. Mit dem Doorman werde ich ein Gespräch führen, da es sich selbstverständlich um einen Hinweis handelt und nicht um eine Anordnung. Dafür entschuldige ich mich. Allerdings können wir auch künftig nicht davon absehen, grundsätzlich unsere Kunden auf die Schließfächer hinzuweisen, da wir leider keine positiven Erfahrungen gemacht haben. Und es spielt keine Rolle ob unsere Kunden lässig gekleidet oder jünger/älter sind. Wir behandeln alle gleich.
In der Hoffnung, daß Sie uns ein klein wenig verstehen, würde ich mich freuen, Sie weiterhin als Kunden begrüßen zu dürfen. Erwähnen möchte ich noch, daß es uns sehr wichtig ist, daß mit jedem Gast unseres Hauses freundlichst umgegangen wird.
Herzliche Grüße vom Prenzl Berg
Karin O.
Geschäftsführerin Media Markt
Von: k*****@gmail.com [mailto:k*****@gmail.com]
Gesendet: Montag, 22. August 2005 00:18
An: o*****@media-saturn.com
Betreff: Markt
Sehr geehrte Frau O.,
am vergangenen Freitag Nachmittag hatte ich das zweifelhafte Vergnügen Ihren Markt zu besuchen um meiner Begleitung beim Druckerkauf behilflich zu sein.
Um ehrlich zu sein, wäre ich allein gewesen, hätte ich auf dem Absatz wieder kehrt gemacht.
Kann ich es aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch nachvollziehen, dass Sie alle Kunden für potentielle Ladendiebe halten, anders kann ich mir den unbedingten Zwang zur Abgabe von Rucksäcken, Handtaschen etc. nicht erklären, so fand ich die Art und Weise wie der Befehl (nein, es war keine Bitte) von einem sehr kräftigen, sehr kahlköpfigen und sehr unfreundlichen
Herrn vorgetragen wurde, mehr als befremdlich. Ich hatte eher das Gefühl mit den falschen Klamotten an einer Disco abgewiesen zu werden, denn als Kunde einen Elektronikmarkt zu betreten.
Dass das bei uns keine Ausnahme war, konnte ich beobachten als wir längere Zeit an der Kasse anstanden. Ob Männer oder Frauen, Junge oder Alte, bei Ihnen wird anscheinend jeder schlecht behandelt.
Über eine kurze Stellungnahme freue ich mich,
mit freundlichen Grüssen,
J. K.
Diese Mail wurde ueber Kontakt auf www.mediamarkt.de am 22.08.2005 um 00:17
erstellt und versendet
Sehr geehrter Herr K.,
es tut mir außerordentlich leid, daß Sie bei uns im Hause eine negative Erfahrung erleben mußten. Mit dem Doorman werde ich ein Gespräch führen, da es sich selbstverständlich um einen Hinweis handelt und nicht um eine Anordnung. Dafür entschuldige ich mich. Allerdings können wir auch künftig nicht davon absehen, grundsätzlich unsere Kunden auf die Schließfächer hinzuweisen, da wir leider keine positiven Erfahrungen gemacht haben. Und es spielt keine Rolle ob unsere Kunden lässig gekleidet oder jünger/älter sind. Wir behandeln alle gleich.
In der Hoffnung, daß Sie uns ein klein wenig verstehen, würde ich mich freuen, Sie weiterhin als Kunden begrüßen zu dürfen. Erwähnen möchte ich noch, daß es uns sehr wichtig ist, daß mit jedem Gast unseres Hauses freundlichst umgegangen wird.
Herzliche Grüße vom Prenzl Berg
Karin O.
Geschäftsführerin Media Markt
Mittwoch, 17. August 2005
Abt. Ruhe bewahren
In der Bildzeitung war heute eine Anleitung wie man eine führerlose Boeing auch als Passagier und Flugamateur landen kann, schön mit Bildern und nummerierten Knöpfen.
Ich habs mir ausgeschnitten und in die Brieftasche getan.
Ich habs mir ausgeschnitten und in die Brieftasche getan.
Dienstag, 16. August 2005
Abt. Trendsport
Maren machts vor, ich mach es nach und weitere werden folgen, der neue Blogger-Trendsport heisst schlecht zeichnen. Die nerdigen Wurstfinger versuchen hier ihrer kreativen Ader Ausdruck zu verleihen.
Meine Ader sieht so aus, wie jede/r zweifellos erkennen kann, ein Blick aus meinem Fenster. Der Entstehungsprozess lässt sich hier verfolgen. (Den Schieberegler bei Replay Speed Control am besten auf max. ansonsten schläft man ein eh es fertig ist.)
Meine Ader sieht so aus, wie jede/r zweifellos erkennen kann, ein Blick aus meinem Fenster. Der Entstehungsprozess lässt sich hier verfolgen. (Den Schieberegler bei Replay Speed Control am besten auf max. ansonsten schläft man ein eh es fertig ist.)
Donnerstag, 11. August 2005
As time goes by...
vor genau einem Jahr war ich in Riga. Tolle und spannende Stadt wo ich unbedingt noch einmal hin muss. Ein guter Anlass also, die alten Bilder noch einmal rauszukramen.
Danke, gleichfalls.
Es gibt ja so ein paar ungeschriebene Gesetze im Umgang miteinander. Eines davon regelt zum Beispiel wie man sich auf öffentlichen Toiletten verhält. So spricht man niemanden an, der hochkonzentriert vorm Urinal steht, grad noch akzeptabel ist ein genickter Gruss, den man aber nicht erwidern muss.
So sitze ich heute also uffe Arbeit aufm Klo um zu meditieren. Die Klos dort sind der einzige Ort wo es tatsächlich still ist und im Sommer auch sehr angenehm temperiert, sehr schicke Holztüren, nett gedimmtes Licht, so wie es sein soll.
Während ich also versuche meine Mitte zu finden, geht die Tür von draussen auf, jemand kommt hereingetrampelt, geht in die Nachbarzelle, schliesst ab, lässt hörbar die Hose herunter, setzt sich, schlägt mit der Hand zweimal kräftig gegen die Holzwand, die uns trennt und sagt laut und vernehmlich MAHLZEIT!!!
So sitze ich heute also uffe Arbeit aufm Klo um zu meditieren. Die Klos dort sind der einzige Ort wo es tatsächlich still ist und im Sommer auch sehr angenehm temperiert, sehr schicke Holztüren, nett gedimmtes Licht, so wie es sein soll.
Während ich also versuche meine Mitte zu finden, geht die Tür von draussen auf, jemand kommt hereingetrampelt, geht in die Nachbarzelle, schliesst ab, lässt hörbar die Hose herunter, setzt sich, schlägt mit der Hand zweimal kräftig gegen die Holzwand, die uns trennt und sagt laut und vernehmlich MAHLZEIT!!!
Montag, 8. August 2005
Testpopest
Freitag, 5. August 2005
Is mir schlecht

Oh man!
Weetabix, die führende englische Frühstücks- cerealie in Kombination mit Jogurt ist echt ne Zumutung.
Update 8/8/05: mit fettarmer Milch und Preiselbeerkompott ist's allerdings ein feines Fressi für den empfindlichen Magen am Morgen.
Alle starren sie mich an!
Hatte ich erwähnt das ich des öfteren mit dem Rad fahre in letzter Zeit:)?
Jedenfalls war ich heute wieder unterwegs, nur schnell zum Pupsimarkt fahren, Hackfleisch kaufen. Und schon beim Fahren hatte ich ein seltsames Gefühl. Und als ich durchs Einkaufszentrum laufe, fällt es mir auf, alle starren sie mich an, ich seh sie versteckt und offen lachen, mit dem Finger auf mich zeigen und da wird es mir schlagartig klar, das seltsame Gefühl ist ein grosser nasser Fleck am Arsch, verursacht durch einen rissigen Sattel, dessen Füllung vollgesogen mit Regenwasser ist, was sich durch den sanften Druck beim Sitzen auf meinem Hintern verteilt hat. Mittlerweile seh ich die Menschen schon auf dem Boden rumkugeln vor Lachen, kleine Kinder fragen ihre Mütter, was der Mann denn da gemacht hat - und ich muss auch noch zur Bank, quer durchs Center, vorbei an den Zicken von der Saftbar!
Morgen kauf ich mir nen Sattelschoner.
Jedenfalls war ich heute wieder unterwegs, nur schnell zum Pupsimarkt fahren, Hackfleisch kaufen. Und schon beim Fahren hatte ich ein seltsames Gefühl. Und als ich durchs Einkaufszentrum laufe, fällt es mir auf, alle starren sie mich an, ich seh sie versteckt und offen lachen, mit dem Finger auf mich zeigen und da wird es mir schlagartig klar, das seltsame Gefühl ist ein grosser nasser Fleck am Arsch, verursacht durch einen rissigen Sattel, dessen Füllung vollgesogen mit Regenwasser ist, was sich durch den sanften Druck beim Sitzen auf meinem Hintern verteilt hat. Mittlerweile seh ich die Menschen schon auf dem Boden rumkugeln vor Lachen, kleine Kinder fragen ihre Mütter, was der Mann denn da gemacht hat - und ich muss auch noch zur Bank, quer durchs Center, vorbei an den Zicken von der Saftbar!
Morgen kauf ich mir nen Sattelschoner.
Mittwoch, 3. August 2005
Verdammt, sie kommen zurück!

Ich fahre ich ja seit geraumer Zeit mit dem Rad zu Arbeit. An sich eine schöne Strecke, durch den Görlitzer Park und die Oranienstr. in Kreuzberg. Seit ca. einer Woche aber sind die Strassen voll von Wahlplakaten, abwechselnd oder auch alle auf einmal hängen überall die Konterfeis der freundlichen Onkel von SPDFDPGRÜNE (Die CDU gibts glaube nicht in Kreuzberg) und versprechen das Blaue vom Himmel.
Es gibt wenig Dinge die so sinnlos und überflüssig sind wie Wahlplakate. Sie dienen einzig und allein dazu, dem Kandidaten zu bestätigen, dass er auch wirklich kandidiert - nur dann darf man seinen Wahlkreis zuscheissen und wirklich jeden Mast und jede Laterne behängen mit einem Schnappschuss wie aus dem Familienalbum in Überlebensgrösse.
Leider ist nur ein sehr verschwindend geringer Teil der Aspiranten auf einen Ruhesitz im Parlament so attraktiv, dass es sich lohnen würde, ihnen alle fünf Meter ins Gesicht (meist unterlegt mit einer unglaublich schlauen Parole) zu schauen.
Und da in den entsprechenden, total wichtigen und professionellen Wahlkampfgremien nur Arschkriecher sitzen, sagt ihnen auch niemand, dass sie hässlich sind und ihre Hackfresse im Strassenbild ausser einem Berg Müll nichts hinterlässt, schon gar keinen Eindruck beim Stimmvieh.
Eine grosse deutsche Volkspartei (nein, nicht die SPD) hats in Berlin vor ein paar Jahren mal mit Plakaten im Corporate Design versucht, auf denen nur der Name des Kandidaten stand, die Partei und irgendein Slogan.
Sah sehr schick aus und hatte den Effekt, dass ungefähr die Hälfte der Kandidaten beleidigt war und auf eigene Kosten Plakate mit ihrer Visage drucken liessen, die meist aussahen, als wären sie zuhause mit Paint gestaltet worden (was sie wahrscheinlich auch waren).
Dienstag, 2. August 2005
Der Himmel über Berlin
Wenn es mir abends hin und wieder gelingt den Blick zu heben und zwischen den diversen Bildschirmen aus dem Fenster zu schauen, kann ich erleben wie die Natur hier freundlich guten Abend sagt.
Samstag, 30. Juli 2005
I want to ride my bicycle...
...I want to ride it where I like!
Ja, nach dem mir Herr Dr. B. aus B. an der S., bevor es ihn in die weite Welt hinauszog, freundlicherweise sein Fahrrad überlassen hatte, war ich ja quasi genötigt es auch zu benutzen.
Die letzten Jahre war die Fahrradsaison sehr kurz und beschränkte sich im wesentlichen darauf, ein- oder zweimal im Sommer eine Kneipentour zu machen.
Mittlerweile aber fahre ich sogar zur Arbeit mit dem Rad oder cruise auch einfach mal so durch meine Hood. Heut abend sogar etwas weiter, bis nach Mitte, wollte ich doch sehen ob die seltsame Konstruktion am Lehrter Bahnhof vielleicht doch kartenhausartig in sich zusammenfällt.
Tat sie aber nicht, jedenfalls nicht solang ich da war - ein wahres Kabinettstück deutscher Ingenieurskunst!
Und nebenbei freue ich mich über die während des Ausritts entstandenen Bilder:-)
Ja, nach dem mir Herr Dr. B. aus B. an der S., bevor es ihn in die weite Welt hinauszog, freundlicherweise sein Fahrrad überlassen hatte, war ich ja quasi genötigt es auch zu benutzen.
Die letzten Jahre war die Fahrradsaison sehr kurz und beschränkte sich im wesentlichen darauf, ein- oder zweimal im Sommer eine Kneipentour zu machen.
Mittlerweile aber fahre ich sogar zur Arbeit mit dem Rad oder cruise auch einfach mal so durch meine Hood. Heut abend sogar etwas weiter, bis nach Mitte, wollte ich doch sehen ob die seltsame Konstruktion am Lehrter Bahnhof vielleicht doch kartenhausartig in sich zusammenfällt.
Tat sie aber nicht, jedenfalls nicht solang ich da war - ein wahres Kabinettstück deutscher Ingenieurskunst!
Und nebenbei freue ich mich über die während des Ausritts entstandenen Bilder:-)
Sie sind unter uns...

...bzw. ER ist unter MIR. Um genau zu sein, nicht direkt unter mir, sondern zwei Etagen tiefer. Und wahrscheinlich ist er auch gar nicht mehr, sondern tot.
Am vergangenen Wochenende jedenfalls sprach mich das besorgte ältere Ehepaar aus dem Vorderhaus an, ob mir denn auch schon aufgefallen sein, das in der Wohnung im zweiten Stock, mit den komischen Vorhängen ("Wissen Sie, das sind doch gar keine richtigen Vorhänge, diese braunen Lappen da") schon seit Wochen alle Fenster offen stehen, ob es regnet oder stürmt, Tag oder des Nachts?
Ähm, jetzt wo Sie es sagen...so direkt eigentlich noch nicht (Ich habe auf meinen täglichen Wegen quasi keine Chance nach dem zweiten Stock zu schauen).
Mit der Erfahrung des Miterlebens vieler seltsamer Gestalten in diesem Haus war mir natürlich sofort klar dass der Wohnungsbesitzer dort seit Wochen vor sich hin gammelt, erschlagen im Streit ums letzte Bier von einem Saufkumpan, der so skrupellos war, die Fenster zu öffnen, damit der Geruch der Verwesung möglichst spät entdeckt wird.
Seit drei Tagen versuche ich an den Türritzen zu schnuppern. Aber ich rieche nichts. Wie perfide, der Killer hat sogar dran gedacht die Tür abzudichten.
Ich werde über weitere Entwicklungen berichten. Ich hoffe nur dieser Blogeintrag macht mich nicht verdächtig...
Update 30/07/05: Ich bin etwas beruhigt. Gestern haben Toto und Harry eine Wohnung geöffnet, in der einer seit ein paar Wochen lag, auch mit offenem Fenster. Jedenfalls gab es da schon starken Madenbefall bis in die darunterliegenden Wohnung und Fliegen. Dies sei die Regel bei sowas, darauf wurde mehrfach hingewiesen. Und Maden hab ich hier noch keine gesehen.
Samstag, 23. Juli 2005
Abt. lecker Wurst
Es gibt nur noch wenige Orte in der Stadt wo man sofort und sehr intensiv spürt das man in Berlin ist. Einer davon ist Konnopke´s Imbiß am U-Bahnhof Eberswalder Str., wo es die beste Currywurst der Welt gibt (Nein, Diskussionen darüber sind überflüssig. Und im Ruhrgebiet gibt es überhaupt keine Currywurst sondern irgendwas im Darm mit roter Sosse).
Dort essen gleicht einem Ritual. Man stellt sich an eine meist längere Schlange an, schaut während der Wartezeit in die Vitrine in der schön ordentlich ungebratene Currywürste, Blutwürste, belegte Brötchen mit Schinkenwürfeln, Hackepeter mit Zwiebel, Gutsleberwurst und Gauda mit hochgebogenen Ecken (ab 17.00 ist Happy Hour, jedes Teil nur 50 Cent) und ist irgendwann dranne und trägt sein Anliegen vor ("Zwee Curry mit Schrippe") und zahlt. Derweil nimmt eine der Wurstfachkräfte die Würste vom Grill und legt sie in den Wurstschneider ein, eine zweite nimmt die Wurststücken heraus und richtige sie appetitlich auf einer Pappschale an und ertränkt sie in der supigeheimen Familienrezeptstomatensosse und bestreut die Köstlichkeit mit Currypulver. Zeitgleich hat der Kassenknecht die Schrippe in einen Korb gelegt und schiebt ihn einem zusammen mit der Wurst entgegen. Anschliessend darf man sich noch eine Serviette nehmen (aber nur eine, der Umwelt zuliebe!) und sucht sich einen Platz an einem der wackeligen und viel zu tiefen Stehtische.
Ich persönlich stehe am liebsten direkt am Stand, der hat die richtige Höhe und ich kann noch ein bisschen die Schaschlikspiesse und Bulettenteller betrachten.

Dort essen gleicht einem Ritual. Man stellt sich an eine meist längere Schlange an, schaut während der Wartezeit in die Vitrine in der schön ordentlich ungebratene Currywürste, Blutwürste, belegte Brötchen mit Schinkenwürfeln, Hackepeter mit Zwiebel, Gutsleberwurst und Gauda mit hochgebogenen Ecken (ab 17.00 ist Happy Hour, jedes Teil nur 50 Cent) und ist irgendwann dranne und trägt sein Anliegen vor ("Zwee Curry mit Schrippe") und zahlt. Derweil nimmt eine der Wurstfachkräfte die Würste vom Grill und legt sie in den Wurstschneider ein, eine zweite nimmt die Wurststücken heraus und richtige sie appetitlich auf einer Pappschale an und ertränkt sie in der supigeheimen Familienrezeptstomatensosse und bestreut die Köstlichkeit mit Currypulver. Zeitgleich hat der Kassenknecht die Schrippe in einen Korb gelegt und schiebt ihn einem zusammen mit der Wurst entgegen. Anschliessend darf man sich noch eine Serviette nehmen (aber nur eine, der Umwelt zuliebe!) und sucht sich einen Platz an einem der wackeligen und viel zu tiefen Stehtische.
Ich persönlich stehe am liebsten direkt am Stand, der hat die richtige Höhe und ich kann noch ein bisschen die Schaschlikspiesse und Bulettenteller betrachten.
Abt. Stöckespringen
Wenn man sich dann entschieden hat ein Blog zu führen und auch noch so irre ist den weiteren Bekanntenkreis darauf hinzuweisen dass man dieses tut, bekommt man früher oder später diverse Einladungen für schweinelustige Spiele, Listensammlungen, Buttons, Aktionen, virtuelle Unterschriftenlisten etc. Normalerweise ignoriere ich sowas. Soeben allerdings wurde mir von der reizenden Maren ein Stöckchen hingehalten über das ich nur zu gerne springen werde. Und zwar folgende Fragen:
Total number of films I own:
Nun, mittlerweile sind es knapp 200 DVD´s die ich in den letzten Jahren zusammengetragen habe. Natürlich alles künstlerisch wertvolle Werke mit hohem Suchtfaktor die ich quasi alle am liebsten jeden Tag sehen würde.
The last film I bought:
Die letzte "richtige" DVD war die äusserst schicke Sammler-Directors-Cut-Edition von Hellboy.
Danach waren aber in der TV Movie noch "Schiffsmeldungen" mit Kevin Spacey und Julianne Moore und in der AVF Bild "Simple Plan" von Sam Raimi.
The last film I watched:
At home:
Aguirre der Zorn Gottes - Kinski/Herzog Film, kam letzte Nacht im Fernsehen
In the theaters:
Mr. and Mrs. Smith, heute abend, sehr witziges und unterhaltsames Popcornkino, mit Angelina Jolie zum davorniederknien und einem sehr lässigen Brad Pitt.
Five favorite films I either watch frequently or that mean a lot to me (in no particular order):
1. Pulp Fiction
2. Kill Bill
3. In China essen sie Hunde
4. Ghost Dog
5. Big Lebowski
(Warum eigentlich nur fünf? Und es gibt natürlich noch einige Filme mehr, die ich schon öfter gesehen habe, auf diese fünf habe ich aus unterschiedlichen Gründen aber quasi immer Lust)
So, das Stöckchen soll man weiterreichen, eigentlich fällt mir da, zumindest von bloggenden Menschen, nur Daniela dabei ein und Micha natürlich, ich hoffe sie habens nicht schon bekommen:)
Update: oh und Jenni ist auch noch ne Kandidatin!
Total number of films I own:
Nun, mittlerweile sind es knapp 200 DVD´s die ich in den letzten Jahren zusammengetragen habe. Natürlich alles künstlerisch wertvolle Werke mit hohem Suchtfaktor die ich quasi alle am liebsten jeden Tag sehen würde.
The last film I bought:
Die letzte "richtige" DVD war die äusserst schicke Sammler-Directors-Cut-Edition von Hellboy.
Danach waren aber in der TV Movie noch "Schiffsmeldungen" mit Kevin Spacey und Julianne Moore und in der AVF Bild "Simple Plan" von Sam Raimi.
The last film I watched:
At home:
Aguirre der Zorn Gottes - Kinski/Herzog Film, kam letzte Nacht im Fernsehen
In the theaters:
Mr. and Mrs. Smith, heute abend, sehr witziges und unterhaltsames Popcornkino, mit Angelina Jolie zum davorniederknien und einem sehr lässigen Brad Pitt.
Five favorite films I either watch frequently or that mean a lot to me (in no particular order):
1. Pulp Fiction
2. Kill Bill
3. In China essen sie Hunde
4. Ghost Dog
5. Big Lebowski
(Warum eigentlich nur fünf? Und es gibt natürlich noch einige Filme mehr, die ich schon öfter gesehen habe, auf diese fünf habe ich aus unterschiedlichen Gründen aber quasi immer Lust)
So, das Stöckchen soll man weiterreichen, eigentlich fällt mir da, zumindest von bloggenden Menschen, nur Daniela dabei ein und Micha natürlich, ich hoffe sie habens nicht schon bekommen:)
Update: oh und Jenni ist auch noch ne Kandidatin!
Sonntag, 17. Juli 2005
Ja bitte?
Sonntag nachmittag, S-Bahnfahren auf dem Ring.
Ich telefoniere und werde nebenbei leidlich unterhalten von Günther (motz), Susanne (zerschnittene Arme), Peter (strassenfeger) und weil es ja schon so lange her ist dass ich mich kaum erinnern kann, auch mal wieder zwei Schergen der BVG, die laut und kasernentonhaft, so wie es sich für Sonntag nachmittags gehört, FAHRTKARTENKONTROLLE brüllen.
Da ich Günther, Susanne und Peter nicht Unrecht tun will, schenke ich natürlich auch den beiden keinerlei Beachtung und telefoniere weiter.
Irgendwann steht der Büttel vor mir und hält abwechselnd mir und den mir gegenüber Sitzenden seine Macht in Form seines Kontrollettiausweises vors Gesicht. Die Mitreisenden sind folgsam und zeigen devot ihren Fahrschein vor.
Ich telefoniere weiter, ignoriere das intensiver werdene Gewedel vor meinem Gesicht und warte ab ob der Kapo es schafft meine Aufmerksamkeit mit einem mir persönlich gewidmeten Anschnauzer FAHRKARTENKONTROLLE zu erlangen, wie es sonst üblich ist um dann das übliche Spiel (Na wo ist denn nun meine Brieftasche, verdammt eben hat ich sie doch noch) weiterzutreiben.
Aber nein, nach einem letzten verzweifelten Wedeln, die nächste Station ist mittlerweile erreicht, lässt er tatsächlich ab von mir und springt aus dem Wagon.
Gewonnen.
Ich telefoniere und werde nebenbei leidlich unterhalten von Günther (motz), Susanne (zerschnittene Arme), Peter (strassenfeger) und weil es ja schon so lange her ist dass ich mich kaum erinnern kann, auch mal wieder zwei Schergen der BVG, die laut und kasernentonhaft, so wie es sich für Sonntag nachmittags gehört, FAHRTKARTENKONTROLLE brüllen.
Da ich Günther, Susanne und Peter nicht Unrecht tun will, schenke ich natürlich auch den beiden keinerlei Beachtung und telefoniere weiter.
Irgendwann steht der Büttel vor mir und hält abwechselnd mir und den mir gegenüber Sitzenden seine Macht in Form seines Kontrollettiausweises vors Gesicht. Die Mitreisenden sind folgsam und zeigen devot ihren Fahrschein vor.
Ich telefoniere weiter, ignoriere das intensiver werdene Gewedel vor meinem Gesicht und warte ab ob der Kapo es schafft meine Aufmerksamkeit mit einem mir persönlich gewidmeten Anschnauzer FAHRKARTENKONTROLLE zu erlangen, wie es sonst üblich ist um dann das übliche Spiel (Na wo ist denn nun meine Brieftasche, verdammt eben hat ich sie doch noch) weiterzutreiben.
Aber nein, nach einem letzten verzweifelten Wedeln, die nächste Station ist mittlerweile erreicht, lässt er tatsächlich ab von mir und springt aus dem Wagon.
Gewonnen.
Freitag, 15. Juli 2005
Jawoll
Berlin, Friedrichstrasse, Freitag nachmittag bei 30 Grad. Ich laufe entspannt zur Arbeit komme am S-Bahnhof vorbei, wie üblich lungert eine Gruppe schmuddeliger Punks herum und belästigt Passanten.
Punk 1: Ey Großer, schenkste mir wat?
Passant J.: Nö.
Punk 2: Und icke? Schenkste mir wat?
Passant J.: Nö.
Punk 2: Warumdn nich?
Passant J.: Weil ich für mein Geld arbeiten muß und du ne faule Sau bist.
Punk 1: NAZI!
Punk 1: Ey Großer, schenkste mir wat?
Passant J.: Nö.
Punk 2: Und icke? Schenkste mir wat?
Passant J.: Nö.
Punk 2: Warumdn nich?
Passant J.: Weil ich für mein Geld arbeiten muß und du ne faule Sau bist.
Punk 1: NAZI!
Mittwoch, 13. Juli 2005
Schweden
Achja, ich war ja im Urlaub in Schweden. War sehr schön und lustig und entspannt und lecker Essen gabs auch und wir hatten einen Beamer mit und haben viele lustige Filme gesehen. Und baden waren wir auch. Sogar nackich, auch wenn das in Schweden sehr verpönt ist und sogar Dreijährige schon in die Umkleidebutzen geschleift werden die an jeder Badestelle aufgestellt sind. Aber da wir meist abends waren und etwas abgelegener hats auch niemand gestört.
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